Satzung der SG Heimat v. 1925

Satzung der Schützengesellschaft Heimat von 1925 e. V. (mit den Änderungen durch Beschlüsse der Mitgliederversammlung am 17.03.2007)

§ 1 NAME UND SITZ

1. Der im Jahre 1925 gegründete Verein führt den Namen „Schützengesellschaft Heimat von 1925 e.V." (nachstehend Verein genannt) und ist beim Amtsgericht Hannover unter Nr. 1734 im Vereinsregister eingetragen. Er hat seinen Sitz in Hannover. 2. Der Verein ist Mitglied des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine e.V. Hannover und über diesen Verband Mitglied des Niedersächsischen Sportschützenverbandes e.V. sowie des Deutschen Schützenbundes e.V.

§ 2 ZWECK

Der Verein bezweckt: 1. die Pflege und Förderung des Schießsports und die Erhaltung der Tradition des Schützenwesens. 2. die Durchführung von Übungsabenden sowie schießsportlichen Wettkämpfen. 3. Die Unterstützung aller Bestrebungen zur Heranbildung eines tüchtigen Nachwuchses im Schießsport.

§ 2a GEMEINNÜTZIGKEIT

1. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbe¬günstigte Zwecke" der Abgabenordnung. 2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftli¬che Zwecke. 3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 GESCHÄFTSJAHR

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 MITGLIEDSCHAFT

1. Jede unbescholtene Person kann Mitglied des Vereins werden.

2. Ordentliches Mitglied ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Beschränkt Geschäftsfähige und Minderjährige bedürfen zur Aufnahme in den Verein der schriftlichen Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Der Antrag zur Auf¬nahme ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.

3. Jugendliche vom vollendeten 12. Lebensjahr an können Jungschützen oder Jungschützinnen werden. Mit Vollendung des 20. Lebensjahres treten die Jungschützen und -Schützinnen in die Schützenklasse über.

4. Der Vorstand hat Namen und Stand des Bewerbers oder der Bewerberin den Mitgliedern des Vereins bei der nächsten Versammlung bekannt zu geben. Die Entscheidung über den Aufnahmeantrag erfolgt durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung. Dieser Beschluss wird wirksam, es sei denn, der Vor¬stand erkennt einen innerhalb eines Monats erhobenen schriftlich begründe¬ten Einspruch eines Mitgliedes als begründet an.

5. Der Vorstand ist im Falle einer Ablehnung des Antrages nicht verpflichtet, die Gründe der Ablehnung bekanntzugeben.

6. Ehrenmitglied kann werden, wer sich durch besondere Verdienste um den Verein und um den Schießsport hervorgetan hat und mindestens fünf Jahre dem Verein angehört. Das Ehrenmitglied hat sämtliche Rechte der aktiven und passiven Mitglieder. Es ist von der Beitragszahlung befreit. Über den Antrag des Vorstandes auf Verleihung der Ehrenmitgliedschaft entscheidet die Jahreshauptversammlung, wobei eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder zustimmen muss.

7. Mitglied „ehrenhalber" kann durch Beschluss des Vorstandes werden, wer dem Verein in sportlicher bzw. kultureller Weise besonders förderlich ist. Es besitzt kein Stimmrecht. Von der Beitragszahlung ist es befreit.

§ 5 RECHTE UND PFLICHTEN

1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Beitrag pünktlich zu entrichten, den Verein nach besten Kräften zu fördern und die erlassenen Anordnungen zur Auf¬rechterhaltung eines gesicherten Schießbetriebes zu beachten. Der Beitrag ist spätestens am 15. des zweiten Monats jeden Quartals zu bezahlen. Die Fälligkeit kann auf vorherigen schriftlichen Antrag eines Mitgliedes hinausge¬schoben werden, wenn der Schatzmeister oder die Schatzmeisterin mit Zustimmung des oder der 1. oder 2. Vorsitzenden Stundung gewährt. 2. Jedes Mitglied über 18 Jahre ist stimmberechtigt und für die im Verein zu be¬setzenden Ämter wählbar. 3. Mitglieder, die drei Monate oder länger mit der Beitragszahlung im Rückstand sind, haben bei Wahlen und Abstimmungen kein Stimmrecht. 4. Sämtliche Mitglieder des Vereins sind berechtigt, bei gegebenen Anlässen die Schützenkleidung des Vereins zu tragen.

§ 6 ERLÖSCHEN DER MITGLIEDSCHAFT

1. Die Mitgliedschaft erlischt: a) durch den Tod eines Mitgliedes. b) durch schriftliche Austrittserklärung, die nur zum Schluss eines Geschäftsjahres mit vierteljährlicher Frist zulässig ist. Der Beitrag ist bis zum Jahresschluss zu zahlen. c) durch Ausschluss durch den Vorstand. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied in schwer wiegender Weise gegen seine Pflichten verstößt. Ausschlussgründe sind zum Beispiel Verweigerung der Beitragszahlung, unsportliches Verhalten oder Störung des Schießbetriebes. Das ausgeschlossene Mitglied hat das Recht, die Entscheidung des Ehrenrates anzurufen.

2. Ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an den Verein und seine Einrichtungen.

§ 7 BEITRÄGE

Die Höhe der Beiträge und der Aufnahmegebühr wird von der Jahreshauptver¬sammlung (Generalversammlung) bestimmt. Verbandsbeiträge und Versiche¬rungsprämien sind mit dem Beitrag abgegolten.

§ 8 VORSTAND

1. Die Mitglieder des Vorstandes werden, und zwar jedes von ihnen einzeln, für sein Amt von der Generalversammlung der Mitglieder für die Dauer von drei Jahren mit der Maßgabe gewählt, dass ihr Amt bis zur Durchführung der Neuwahl fortdauert.

2. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Vornahme der Ersatzwahl zu berufen. Das Amt dieses nachgewählten Vorstandsmitgliedes endet mit der Durchführung der gemäß § 8 Absatz 1.) von der Generalversammlung vorzunehmenden Neu¬wahl des Vorstandes. Eine Ersatzwahl kann unterbleiben, wenn die Neuwahl gemäß § 8 Satz 1.) in nicht mehr als drei Monaten vorzunehmen ist und der Vorstand trotz des Ausscheidens des Mitgliedes beschlussfähig geblieben ist.

3. Der Vorstand besteht aus acht Mitgliedern des Vereins, a) dem oder der 1. Vorsitzenden, b) dem oder der 2. Vorsitzenden, c) dem Schatzmeister oder der Schatzmeisterin, d) dem Schriftführer oder der Schriftführerin, e) dem Sportleiter oder der Sportleiterin, f) dem Jugendleiter oder der Jugendleiterin, g) dem Festleiter oder der Festleiterin und h) der Damenleiterin.

4. Zum erweiterten Vorstand ohne Stimmberechtigung bei Abstimmungen in Vorstandssitzungen gehören der / die a) 2. Schatzmeister / in, b) 2. Schriftführer / in, c) 2. Sportleiter / in, d) 2. Jugendleiter /in, e) 2. Festleiter / in, Die Stimmberechtigung der Mitglieder des erweiterten Vorstandes entsteht, sofern sie als Abwesenheitsvertreter oder –vertreterinnen an der Vorstandssitzung teilnehmen.

§ 9 AUFGABEN DES VORSTANDES

1. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Vorsitzenden, der/die Schatzmeister/in und der/die Schriftführer/in. Je zwei von ihnen vertreten gemeinschaftlich.

2. Der Vorstand leitet und überwacht die Angelegenheiten des Vereins, er hat seine Interessen in jeder Weise zu fördern und zu wahren und ist für seine Handlungen der Generalversammlung verantwortlich.

3. Der oder die Vorsitzende leitet die Versammlungen der Mitglieder und des Vorstandes. Er beruft den Vorstand ein, wenn er es für erforderlich hält oder ein Mitglied des Vorstandes es beantragt.

4. Der Schatzmeister oder die Schatzmeisterin verwaltet die Kasse des Vereins und führt über die Einnahmen und Ausgaben Buch. Ausgaben über 50,-€ müssen vom Vorstand genehmigt werden.

5. Der Schriftführer oder die Schriftführerin erledigt die schriftlichen Arbeiten, führt insbesondere die Mitgliederlisten und hat über jede Versammlung der Mitglieder und des Vorstandes ein Protokoll zu führen, in das die Beschlüsse und der Ablauf der Versammlungen aufzunehmen sind. Die Protokolle sind von ihm/ihr und dem/der Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben. Er/sie ist auch für die Einladungen verantwortlich.

6. Der Sportleiter oder die Sportleiterin hat alle für die Abhaltungen von Übun¬gen und Wettkämpfen nötigen Anordnungen zu treffen, den Schießbetrieb zu leiten und zu beaufsichtigen und die Mitglieder in der Handhabung der Sport¬geräte zu unterweisen und zu unterstützen.

7. Dem Jugendleiter oder der Jugendleiterin obliegt die Betreuung der Jugend, sowie die Ausbildung auf dem schießsportlichen Gebiet.

8. Der Festleiter oder die Festleiterin ist für die Festlichkeiten innerhalb und au¬ßerhalb des Vereins verantwortlich. 9. Die Damenleiterin kümmert sich um die Belange der Schützinnen innerhalb des Vereins.

§ 10 BESCHLUSSFÄHIGKEIT DES VORSTANDES

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der oder die 1. oder 2. Vorsitzende und zwei weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden der Verhandlung.

§ 11 EHRENRAT Der Ehrenrat besteht aus einem oder einer Vorsitzenden und zwei Beisitzen¬den. Seine Mitglieder dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden. Der Ehren¬rat entscheidet mit bindender Kraft über Streitigkeiten und Verstöße innerhalb des Vereins. Seine Entscheidung ist endgültig und dem Vorstand schriftlich mit¬zuteilen und zu begründen. Der Ehrenrat kann als Maßregeln aussprechen a) Verwarnung, Verweis, b) Aberkennung der Fähigkeit, ein Amt innerhalb des Vereins zu bekleiden, b) Ausschluss vom Schießbetrieb auf Zeit oder auf Dauer, c) Ausschluss aus dem Verein.

§ 12 VERSAMMLUNGEN

1. Versammlungen oder Sitzungen werden nach Bedarf mit Angabe der Tages¬ordnung vom Vorstand einberufen. Nach ordnungsmäßiger Einladung liegt Beschlussfähigkeit vor. Die Einladung muss wenigstens 20 Tage vorher erfol¬gen und zwar schriftlich. Der Vorstand beruft im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres eine Hauptversammlung (Generalversammlung) ein. Die Ein¬ladung muss spätestens zwanzig Tage vorher schriftlich an die Mitglieder er¬gehen. Die Verhandlungspunkte sind bekanntzugeben.

2. Die Tagesordnung der Generalversammlung soll folgende Punkte enthalten: a) Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr b) Entlastung des Vorstandes c) Etwa anfallende Wahlen und Wahl von zwei Rechnungsprüfern d) Entscheidungen, die der Generalversammlung obliegen e) Verschiedenes

3. Anträge zur Jahreshauptversammlung (General-versammlung) müssen spätestens zehn Tage vor der Sitzung beim Vorsitzenden eingereicht werden.

4. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Be¬fugnisse wie die Hauptversammlung (Generalversammlung). Der Vorstand muss sie einberufen, wenn mindestens 15% der stimmberechtigten Mitglieder dieses unter Angabe des Grundes verlangen.

§ 13 WAHLEN UND ABSTIMMUNGEN

1. Bei Wahlen und Abstimmungen entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Einfache Stimmenmehrheit ist gleich absolute Mehrheit. Wahlen finden schriftlich und geheim statt, wenn ein anwesendes Mitglied dies verlangt. Abstimmungen erfolgen durch Zuruf, wenn sich aus der Versammlung kein Widerspruch erhebt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Dreiviertel Stimmenmehrheit der stimmberechtigten Mitglieder ist erforderlich bei: a.) Änderung der Satzung Wird eine Satzungsbestimmung, welche eine Voraussetzung der Aberkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingeführt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen. b.) Auflösung oder Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens sieben Mitglieder sich entschließen, den Verein weiter¬zuführen. In diesem Fall kann der Verein nicht aufgelöst werden.

2. Ein Mitglied kann in Abwesenheit in ein Amt gewählt werden, wenn eine schriftliche Bereiterklärung vorliegt.

§ 14 KASSENPRÜFER

Die Jahreshauptversammlung (Generalversammlung) wählt auf die Dauer von einem Jahr zwei Kassenprüfer oder Kassenprüferinnen. Wiederwahl ist nur ein¬mal möglich. Sie haben vor dem Rechnungsabschluss, und können zwischen¬durch, eine ordentliche Kassenprüfung vornehmen. Darüber ist in der Jahres-hauptversammlung (Generalversammlung) schriftlich Bericht zu erstellen.

§ 15 AUFLÖSUNG Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Schützenstiftung der Stadt Hannover die es unmit¬telbar und ausschließlich für Zwecke des Schießsports zu verwenden hat.

§ 16 Inkrafttreten

Mit der Annahme und Eintragung dieser Satzung in das Vereinsregister tritt die bisherige Satzung vom 28.06.1999 außer Kraft.

Satzungstext zum Download

Neuer_Satzungstext_aktuell_2007..pdf